Kochen, Liebe und Familie – warum das zusammengehört? Einfach so!

Allgemeines

Wenn ich mich an meine Kindheitstage zurück erinnere, war Kochen und besonders Backen schon immer eine große Leidenschaft in meiner Familie. Zusammen mit Oma wurden Suppeneinlagen gebacken oder mit Papa ungarisches Gulasch gekocht.

Neben dem Spaß am Probieren und Testen, ist in den letzten Jahren eine kleine Idee gewachsen: Ich möchte die Rezepte meiner weit verstreuten Familie sammeln, nachkochen und natürlich darüber berichten.

…wer weiß, vielleicht gibt es zu den Rezepten die ein oder andere kleine oder große Geschichte zu erzählen!

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Mein Besuch auf der Food and Life in München

Allgemeines, Kooperation

Heute möchte ich Euch einen kleinen Einblick in die Food&Life geben. Als „Treffpunkt der Genießer“ ist sie ausgeschrieben – und wie ich finde, trifft es das richtig gut. Mehr als 250 Aussteller sind dort vertreten und zeigen ihre Kreationen aus verschiedensten Bereichen. Ob Getränke, Käse, Wurst, Öle oder Backzutaten – gestern durfte ich im Rahmen eines kleinen Bloggerrundgangs mit fast 30 anderen Bloggerinnen und Bloggern einiges Kennenlernen.

Unsere Erste Station: Hopfenmeister

Für die frühe Stunde – es fing um 9 Uhr an – war die erste Station eher ungewöhnlich. Aber in Bayern ist Frühschoppen ja garnicht so unbekannt. Das erste Bier, das wir kosten durften war „Franz Josef“ ein leichtes naturtrübes Helles. Das zweite, das uns Sebastian und Stefan vorstellten war eher ungewöhnlich, sehr ungewöhnlich. Die „Gurken Gose“ – ein Sauerbier, das wohl schon sehr früh in Deutschland gebraut wurde, aber wieder vergessen worden ist. Kombiniert haben die Jungs es mit Gurke – ja, richtig gelesen. Mir persönlich war der erste Schluck viel zu sauer. Der zweite ging dann so und beim dritten habe ich dann doch ausgetrunken.🙂

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Unsere zweite Station: Bayern Brand

Wir konnten hier einiges zur Herstellung von Bränden, Schnäpsen und weiteren tollen Wässerchen lernen. Mit eigens gepflücktem Obst aus bayerischen Streuobstwiesen ist so ein Marillen- oder Aprikosenbrand schon etwas ganz besonderes und garnicht so „altbacken“, wie ich immer dachte. Ich erhielt auch die eine oder andere Rezeptidee für leckere Cocktails – also lasst Euch überraschen!

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Station drei: Scheller Mühle

„Mehlzauber“ hatte ich schon oft in der Küche stehen. Dass auch hier verstärkt auf Regionalität gesetzt wird, wusste ich garnicht. Das Bayerische Qualitätssigel zeigt es und in Zukunft werde ich sicherlich öfter darauf zurückgreifen. Die netten Damen vom Stand haben uns leckere Crêpes gezaubert und wir waren allesamt sehr dankbar um den kleinen Snack nach Bier und Obstbränden…

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Station vier: Tälerhof

Von Bayern ging es schnurstracks nach Südtirol. Der Tälerhof in Südtirol stellt wunderbare Chutneys, Marmeladen, Obstmus und – was wäre es denn ohne – auch einen leckeren Apfelbrand „Pomus“ her. Aber neben diesen tollen Produkten sichern sie auch das Überleben einer ganz besonderen Birne – der Palabirne. Lukas erzählte uns, er radelt im Herbst durch einige Teile Südtirols und sammelt von wilden Wiesen einige der tollen Birnen und Äpfel ein, aus welchen er dann Saft presst, der dann wiederum in die vielen Gläschen und Flaschen wandert.

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Station fünf: Grillido

Bekannt aus der Höhle der Löwen durften wir auch mehr über die Idee der fettfreien Würste erfahren. Die Gründer wollten mehr Proteine und weniger Fett, aber dennoch leckere Würste mit tollem Geschmack. Ich muss gestehen, ich war skeptisch, denn Fett ist ja schließlich auch Geschmacksträger, aber sie schmeckten allesamt sehr gut. Besonders angetan hat es mir die Geflügelvariante mit Feta und Spinat.

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Station sechs: Evsin – das gute Leben!

Schon einmal etwas von Bergamotten-Chutney gehört? Ich auch nicht, aber es schmeckte unglaublich gut. Neben vielen tollen Aufstrichen, Ölen und Chutneys gab es für uns auch Kornelkirschen-Aufstrich zu probieren.

Station sieben: Hennes Finest

Die Messe war hier vor ein paar Jahren wohl mal Verkuppler, denn aus zwei Ständen (einmal Pfeffer, einmal Senf) wurde einer. Die beiden verkaufen nun genialen Kampot Pfeffer in allen erdenklichen Farben, aber auch einen wunderbaren Mangosenf. Eine der neuesten Kreationen war die Stecksoße, die wir auf kleinen Anti-Pasti-Broten kosten durften. Unglaublich, wie gut Stecksoße zu Anti-Pasti schmecken kann!

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Alles in Allem war es ein toller, aufregender Tag und ich habe mich sehr gefreut, neue Bloggerinnen und Blogger kennenlernen zu dürfen! Nach dem offiziellen Rundgang bin ich zusammen mit Alexa von Keks&Koriander natürlich noch einmal über die Messe gegangen – wir haben uns dann doch noch mit einigen weiteren Dingen eingedeckt… irgendwie ja typisch!! 

Ich bin mir sicher, dass ich Euch in den nächsten Wochen noch ein paar Rezeptideenzeigen werde, denn einige der uns vorgestellten Zutaten waren und sind wirklich genial!

Liebste Grüße,
Eure Tanja

Northamptonshire Cheesecake

British Recipe, Torten und Kuchenliebe

Dieses Mal gibt es etwas so garnicht weihnachtliches… ABER, diese kleinen Käseküchlein sind einfach unglaublich gut. Cremig, knusprig, würzig… Was ich meine ist, auch ohne weihnachtlichen Gewürzen oder Plätzchen machen diese Käseküchlein eine sehr gute Figur auf dem Kuchentisch.

 

Northamptonshire Cheesecake á la Paul Hollywood
Für ca. 16 Törtchen

Teig
150g Mehl
75g Butter
2TL Puderzucker
2TL Wasser

1 Eigelb

Füllung
50g Zucker
250g Ricotta
2 Eier
1 Eiweiß
Zitronenschale von einer Zitrone gut verrühren.

80g Rosinen

Alle Zutaten für den Teig rasch zu einem Teig kneten und 15 Min. kühl stellen.

Für die Füllung ebenfalls einfach alle Zutaten in einer Schüssel verrühren.

Nun den Teig ausrollen, ausstechen und in eine Form geben, die Rosinen darauf verteilen und die Füllung darüber gießen. Mit etwas Muskat bestäuben und etwa 25 Minuten bei 180 Grad backen.

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Liebste Grüße,
Eure Tanja