Fondant-Torte – Wie eine Zuckermasse riesen Spaß machen kann!

Torten und Kuchenliebe, Zum Versüßen

Ja, ich habe es gewagt! Nein, nicht geheiratet, sondern meine Liebe zu Fondant gefunden!
Diese Zuckermasse hat es mir einfach angetan. Man kann wunderbare Dinge daraus zaubern und essbar ist sie auch noch!

Zum Geburtstag meiner Eltern habe ich dieses hübsche kleine rosa Monster gebacken…äh…gebastelt! Für die Blümchen habe ich einige Tage gebraucht und für das Huhn gleich ein paar Stunden, aber ich bin zufrieden mit dem Ergebnis.

Zuvor hatte ich noch keinerlei Erfahrung mit Fondant, aber – wie heißt es so schön – „wer nicht wagt, der nicht gewinnt“? Es war auf jeden Fall weniger schlimm, als zu Anfang gedacht. Wichtig ist lediglich, dass das Fondant richtig gehandhabt wird: nicht zu lange an der Luft lassen, schnell wieder einpacken, immer schön kneten… Einfach ist auch: Ist das Fondant zu trocken – mehr Kokosfett, ist das Fondant zu weich – mehr Stärke. Man kann Fondant auch einfach selbst herstellen, da ich aber keinerlei Erfahrung damit hatte, habe ich mir der Sicherheit halber fertig verpacktes Fondant gekauft.

Vor der Verarbeitung habe ich eine Schokoladenganache hergestellt, die am besten eine Nacht ruhen muss, damit sie schön cremig wird. Und ich habe zwei Rührkuchenböden gebacken, die ich dann mit der Schokoladenganache gefüllt habe. Nachdem ich den Kuchen dann noch einmal für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank gestellt habe, habe ich ihn mit der restlichen e umhüllt, damit er ganz glatt war.

Und schon ging es ans verzieren, dekorieren und verlieben….

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Fondant-Torte aus Vanillerührkuchen und Schokoladenganache
(Für ca. 22cm Durchmesser)

Schokoladenganache:

200ml Sahne
400g Schokolade (Vollmilch oder Zartbitter)

Rührkuchen:

200g weiche Butter
200g Zucker
1 Prise Salz
4 Eier
200g Mehl
1TL Backpulver

Zunächst stellt Ihr die Schokoladenganache her:
Hier nehmt Ihr die Sahne und kocht sie in einem Topf auf. Topf vom Herd nehmen und dann die Schokolade dazu. Jetzt darf das erst einmal 3 Minuten ohne Rühren stehen. Nach der kurzen Wartezeit mit einem Schneebesen gut durchrühren – auch in allen Ecken und Rundungen des Topfes, damit sich alles löst und die Ganache schön cremig wird… Jetzt darf sie ruhen – am besten kühl und dunkel über Nacht (aber nicht im Kühlschrank). Nicht luftdicht abdecken, da sich sonst Kondenswasser bildet, was extrem schlecht für die Ganache wäre.

Dann geht es an den Rührkuchen, den man am besten auch schon am Vortag zubereitet, damit er schön auskühlen kann und man hier nicht mehr warten muss…

Hierfür die weiche Butter mit dem Zucker und dem Salz verrrühren. Dann die Eier hinzu und zum Schluss das Mehl mit dem Backpulver. Alles gut vermischen und dann im Backofen bei 180 Grad im Backofen ca. 35 – 40 Minuten backen.

Den Kuchen dann gut auskühlen lassen und einmal in der Mittel längst halbieren. Das am besten mit einem Nylon-Faden oder einem anderen Garn machen: Außen ansetzen, etwas fest halten und wenn alles passt, einfach den Faden fest zusammenziehen.

Um den Kuchen mit der Ganache zu füllen, die Schokoladenmasse mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine gut aufschlagen, bis sie leicht und fluffig ist.

Die Tortenböden am besten in einen Kuchenring setzen und dann mit einem Teigspatel ca. 1/3 der Ganache auf den ersten Boden füllen. Dann den zweiten Boden aufsetzen und etwas fest  drücken.

Nun den Tortenring entfernen und den gesamten Kuchen von außen mit der Ganache überziehen. Dazu mit einer Teigkarte etwas Ganache aufnehmen und dann auf den Kuchen aufstreichen. Erst an der Seite beginnen, rundherum arbeiten und dann den Deckel machen.

Sie kann für ein paar Minuten problemlos bearbeitet werden: denn die Oberfläche muss so glatt wie möglich sein! Dann ab in den Kühlschrank – 1 Stunde etwa…

Fondant-Torte

Jetzt kann auch schon dekoriert werden:

Für die Deko benötigt man im Gesamten etwa 800g Fondant. Man kann es mit Farbpasten einfärben oder auch einfach schon in der richtigen Farbe kaufen. Ich habe es eingefärbt mit ein ganz klein wenig rot, weswegen es so schön Rosa geworden ist.

Am besten jetzt schon alles bereit stellen: Nudelholz, Stärke in einem Sieb, ggf. Pinsel (zum verstreichen der Stärke), Kokosfett (z.B. Palmin – ich habe Kokosöl verwendet, weil ich nichts anderes zuhause hatte), Fondantglätter.

Zunächst das Fondant auspacken und in Gefrierbeutel o.ä. packen. Handflächen mit Kokosöl einreiben und den Fondant in den Händen kneten, bis er schön weich ist. Das dauert etwa 2-3 Minuten.

Dann das Fondant zu einer Kugel formen und etwas Stärke auf der Arbeitsplatte verteilen. Kugel auf die Stärke legen und mit dem Nudelholz (auf dem auch ganz wenig Stärke ist) ausrollen. Immer schön drehen und wieder etwas Stärke unter das Fondant bringen, damit es nicht anklebt.

Wenn das Fondant dann etwa 2mm dick ausgerollt ist, muss es viel größer in der Fläche sein, als die Torte. Dann kann man die Fondant-Decke auf dem Nudelholz luftig aufrollen und auf den Kuchen legen. Erst einmal schön locker und kurz mit einem Fondantglätter den Deckel anschmiegen. Dann kann man den Rand abschneiden – immer mindestens 3cm mehr lassen, als benötigt wird, um die Torte rundherum gut zu verschließen.

Den Rest kann man schnell wieder in eine Tüte packen und luftdicht verschließen – lässt sich wunderbar wiederverwenden.

Fondant-Torte

Dann den Rand schön nacheinander andrücken. Ich habe dann den Rand unten schön angedrückt (mit dem kleinen Finger, oder einem der Werkzeuge) und dann erst passend am Tortenende abgeschnittten.

Zum Schluss noch einmal schön über alle Seiten mit dem Fondantglätter fahren und dann ist die Torte auch so gut wie fertig und kann nach Lust und Laune dekoriert werden…!

Fondant-Torte

Wenn Ihr Euch auch an eine Fondanttorte wagen wollt, dann kann ich ein paar Videos super empfehlen. Pink Sugar Kessy zum Beispiel (www.pinksugar-kessy.de)sie hat auf Youtube einige Videos, die die Fondantverarbeitung zeigen…

Viel Spaß beim basteln und backen mit Fondant! Ich werde das auf jeden Fall noch einmal machen – das hat zu großen Spaß gemacht…

Liebste Grüße,
Eure
Tanja

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7 Gedanken zu “Fondant-Torte – Wie eine Zuckermasse riesen Spaß machen kann!

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