Dreimal Schwarzer Kater

Torten und Kuchenliebe

Seid Ihr auch Abergläubisch? Bei schwarzen Katzen, die mir über den Weg laufen, macht mein Herz meistens schon einen kleinen Sprung. Auch bei Leitern oder verschüttetem Salz hoffe ich immer inständig, dass es mir bitte, bitte doch kein Unglück bringt.

Meine letzte Impression zu Halloweenrezepten in diesem Jahr ist aber nichts, das Unglück bring – im Gegenteil sogar kleines glückseliges Lächeln auf die Lippen zaubert. Es ist ein cremiger Schmand-Sahne-Kuchen, gefüllt mit herber Cranberrymarmelade und darauf „thront“ ein kleiner schwarzer Kakao-Kater…

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Käsekuchen „Schwarzer Kater“
Für eine ca. 26cm Form

Mürbeteig:
200g Mehl
100g Butter
80g Zucker
2 EL Kakaopulver
1 Ei
1 Prise Salz

Füllung:
3 EL Cranberrymarmelade
250g Schmand
250g Sahne
80g Zucker
1/2 Packung Vanillepuddingpulver
1 Ei
1 EL Kakaopulver

Zunächst für den Mürbeteig alle Zutaten zusammen in einer Schüssel gut miteinander vermischen und zu einem geschmeidigen Teig kneten.

Danach den Teig in eine Klarsichtfolie hüllen und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank geben.

Für die Füllung den Schmand, die Sahne, den Zucker, das Vanillepuddingpulver und das Ei in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer gut verrühren. Ca. 30-50 ml vom Teig abnehmen und in eine andere kleine Schüssel geben. Mit 1 EL Kakaopulver sehr gut verrühren und in eine kleine Garniertülle füllen.

Nun den Mürbeteig in einer Tarte-Form verteilen und einen Rand formen. Die Cranberrymarmelade auf dem Boden verteilen und die Füllung ohne Kakao auf dem Boden verteilen. Vorsichtig, am besten über einen Löffenrücken laufen lassen.

Nun die Kakaovariante in der Garnierspritze nehmen und auf der Tarte eine Katze malen.

Vorsichtig bei 175 Grad für ca. 35 -40 Minuten in den Ofen stellen und eine kleine Schüssel Wasser dazu hineinstellen, dann reißt die Oberfläche des Käsekuchens nicht ein.

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Liebste Grüße,
Eure Tanja

Nightmare-Minis fürs Halloweenfest

Zum Versüßen

Kennt Ihr Halloweentown und ihre Bewohner? Jährlich wird dort die größte Halloweenparty veranstaltet. Und wenn Weihnachten einmal auf der Kippe steht, helfen die Halloweentowner auch einmal aus. Richtig geraten: es geht um den Film A Nightmare bevor Christmas.

Ich mag diesen Film und die Animationsart sehr gerne. Es gibt neben Spaß und Unterhaltung sogar eine kleine Message dahinter, nämlich das zu tun, was man am besten kann… Also habe ich mich wieder ans Backen gemacht: schokoladige, mürbe Cookies, die mit einer zarten Vanillebuttercreme gefüllt und mit süßem Fondant dekoriert sind…

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Nightmare-Cookies
Für ca. 15 Kekse

Teig:
180g Mehl
100g kalte Butter
2,5 EL Kakaopulver
40g Zucker
40g Muscovado Zucker
1 Ei
1 Prise Fleur de Sel

Buttercreme:
50g Butter
20g Puderzucker
1/2 Vanilleschote, ausgekratzt

Deko:
250g weißen Fondant
50g schwarzen Fondant

Alle Zutaten, also Mehl, Kakao, Zucker, Ei, Salz und die Butter in eine Schüssel geben und gut miteinander verkneten.

Den Teig in eine Folie geben und eine Stunde lang in den Kühlschrank geben. Nach dieser Stunde den Teig auf ca. 0,5 cm Stärke ausrollen, mit einem runden Keksausstecher ausstechen und bei 180 Grad für 10 Minuten backen. Zum Schluss die Kekse auf einem Gitter auskühlen lassen.

Für die Füllung die Butter gut aufschlagen und mit dem Puderzucker und dem Vanillemark vermischen. Je 1/2 TL auf einen Keks geben und entweder mit einem Palettiermesser oder einem einfachen Brotmesser glatt streichen.

Nun geht es ans Dekorieren:
Den weißen Fondant gut kneten (ca. 1 Minute lang), bis er weich ist und ihn anach ca. 0,2 cm dick ausrollen. Mit dem Keksausstecher die Auflagen ausstechen und auf die Kekse auflegen. Mit einem Fondantglätter vorsichtig glätten.

Nun den schwarzen Fondant kneten und zuerst mit den Augen beginnen. Hierzu den Fondant zu einer ca. 1cm dicken Rolle formen und abschneiden. Für die Nase ist es das Gleiche, allerdings mit einer dünneren Rolle (ca. 0,5 cm). Zum Schluss nur noch den Mund formen und auflegen. Hier ist jetzt Fingerspitzengefühl gefragt, denn die Auflagen müssen noch aufgeklebt werden. Entweder CMC aufbringen oder einfach das Kukident Haftpulver (auch reine Zellulose) verwenden, wie ich es hier gemacht habe.

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Fertig sind die kleinen Nightmare-Gesichter aus Halloweentown und damit meine kleine aber feine Hommage an Jack Skellington!

Liebste Grüße,
Eure Tanja