Spargelsilvester: Und zur Feier des Tages gibt es eine Spargel-Käse-Tarte

Gesund und lecker, Herzhaftes

Jetzt gibt es dann nur noch die letzten Spargelspitzen zu kaufen. Auf dem Markt werden sie nun immer weniger, aber ein paar gibt es noch… Denn offiziell heißt: nur bis zum 24. Juni wird Spargel gestochen. Dieser Tag heißt übrigens Spargelsilvester. Dieses Jahr feiere ich ihn auch ein wenig wie Silvester – mit einem schönen Spargelgericht. Da wir dieses Jahr noch nicht genug hatten von Gerichten mit Spargel habe ich mich letztens für den spontan gesehen und sofort gekauften grünen Spargel entschieden.

Nicht nur zu leckerem Salat lässt sich Spargel verarbeiten, auch gegrillt oder scharf angebraten ist er wirklich toll! Ich habe mich heute für eine Tarte entschieden, da der Regen der letzten Tage einfach dafür gesorgt hat, dass ich mal wieder Lust auf ein warmes Abendessen hatte. Tartes sind im Hause Liebe&Kochen sehr beliebt und so landen gerne verschiedenste Dinge auf und in der Tarte… manchmal klassisch mit Zwiebeln, manchmal wird es eine Paprika-Tarte und heute eben eine Spargel-Tarte! Knuspriger Rand, cremige Füllung und aromatischer Spargel und dazu frischer Weißwein – klingt doch nach einem perfekten Abendessen, nicht wahr?!

 

Spargel-Käse-Tarte
Für eine ca. 28cm Form

Teig

  • 300g Mehl
  • 200g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zucker

Füllung

  • 250g Spargel
  • 4 Eier
  • 100g Sahne
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL Pfeffer
  • 50 g Käse

Einfach alle Zutaten für den Teig verkneten und in eine Folie gewickelt etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit den Spargel schneiden und ggf. schälen. In einem Topf mit kochendem Salzwasser etwa 5 Minuten blanchieren und abtropfen lassen.

Für die Füllung nun ebenfalls alle Zutaten verrühren und dann den Teig in einer Tarteform ausbreiten, die Füllung hineingeben und dann den Spargel dazulegen. Bei 180 Grad nun etwa 30 Minuten backen und dann gleich genießen!

Liebste Grüße,
Eure Tanja

Wie Holunderblüten zum Zucker werden…

Familienrezept, Zum Versüßen, Zum Verschenken

Mhmmm… Holunderblüten! Ein Duft und Aroma, dem ich nur schwer widerstehen kann. So süßlich und grün dufteten die Blüten letzte Woche noch mit voller Kraft am Holunderstrauch. Natürlich dürfen so viele wie nur möglich am Strauch verweilen. Denn aus ihnen sollen im Spätsommer ja die gesunden Holunderbeeren entstehen, aus denen wiederum Saft, Sirup oder andere Leckereien gezaubert werden sollen.

Dennoch mussten ein paar Dolden konserviert werden in diesem Jahr. Ich habe mir hierfür einen Holunderblütenzucker überlegt. Im Grunde genommen beinhaltet er all das, was im Holunderblütensirup auch zu finden ist, aber ich habe noch viel vor damit und dazu brauche ich nicht nur den goldenen Sirup…

Holunderblütenzucker
Für 2 Gläser á 250g/ml

400g Zucker
10 Dolden Holunderblüten

Die Holunderblüten auf kleine Tierchen untersuchen, leicht ausschütteln und dann bereit legen. Nun eine Schicht Zucker ins Glas, dann eine Schicht abgezupfte Holunderblüten darauf verteilen. Danach wieder Zucker und so weiter verfahren, bis alle Holunderblüten aufgebraucht sind, sowie die Gläser voll sind.

Zu guter Letzt nur noch gut verschließen und ca. 1 – 2 Wochen beiseite stellen. Danach lässt sich der Zucker inklusive der darin kandierten Blüten für alles verwenden, das mit Holunderblüten aromatisiert sein soll.




Liebste Grüße,
Eure Tanja