Ein paar Himbeeren zum Geburtstag oder wie ich meinen ersten Drip-Cake gebacken habe…

Torten und Kuchenliebe, Zum Verschenken

Lasst die Korken knallen, den Sekt sprudeln und es in den Gläsern prickeln! Zum 30. Geburtstag durfte es dieses Mal aufwendiger sein. Pink, fruchtig, glitzernd – gefühlt eintausend der gerade total gehypten sogenannten „Drip-Cakes“ fluteten in den letzten Wochen meinen Pinterestaccount und ich war wie verliebt in diese hübschen Törtchen.

Also nutze ich den besonderen Geburtstag meiner besten Freundin, um ihr eine dieser hübschen Torten mitzubringen! Gefüllt mit frischen Himbeeren und einer cremigen Schicht einer Swiss-Meringue-Buttercreme war dieses Geburtstagstörtchen perfekt für einen warmen Apriltag… Leider regnete es an diesem Tag ziemlich, aber diese Himbeertorte brachte uns dann – zusammen mit dem einen oder anderen Glas Sekt, Erdbeerdaiquiri und Hugo… – ein bisschen Sonne ins Wohnzimmer…

Drip-Cake Himbeertorte
Für ca. 23 cm Durchmesser

Böden
170g Mehl
170g Zucker
170g Butter
3 Eier
1 TL Backpulver
1 TL Vanilleessenz

Swiss-Meringue-Buttercreme
250g Butter
4 Eiweiß
200g Zucker
1-3 Tropfen rosa Lebensmittelfarbe

Füllung
200g Himbeeren
100g weiße Schokolade
3 EL Himbeermarmelade

Dekoration
ein paar Himbeeren
500g weiße Schokolade
rosa Baisers
rosa Zuckerperlen

Für den Rührkuchen zunächst Butter und Zucker schaumig aufschlagen. Nun nach und nach die Eier hinzugeben und gut unterschlagen. Nun die Vanilleessenz hineinführen und dann das Mehl zusammen mit dem Backpulver in die Masse sieben. Mit einem Holzlöffel das Mehl nun unterrühren und schon kann die Masse in die Backform gegeben werden. Bei 180 Grad nun ca. 30 Minuten backen. Nach dem Backen gut auskühlen lassen und in zwei oder drei Böden teilen.

Für die Füllung nun das Eiweiß mit dem Zucker vermischen und im Wasserbad unter ständigem Rühren auf ca. 60 Grad erhitzen. In einer KitchenAid-Wärmeschüssel geht das prima, indem 60 Grad eingestellt wird und der Rührbesen auf kleiner Stufe dauerhaft rührt. Sobald die Temperatur erreicht ist, mit den Fingern die Probe machen, ob noch etwas Zucker zu spüren ist. Wenn das nicht der Fall ist, kann die Eiweißmasse nun in eine Rührschüssel umgefüllt werden und ca. 10 Minuten auf kleiner bis mittlerer Geschwindigkeit steif geschlagen werden. Das Eiweiß ist fertig, wenn es schöne Spitzen hinterlässt.

Nun ca. 1/4 der Eiweißmasse herausnehmen und für die kleinen Baisers beiseite stellen.

Jetzt mit der Küchenmaschine auf einen gröberen Aufsatz wechseln und die zimmerwarme Butter stückchenweise in die Eiweißmasse geben. Unter langsamen Rühren die Butter einrühren und ca. 15 – 20 Minuten beständig langsam einrühren. Die Creme wird zunächst gruselig, aber mit etwas Geduld wird die Buttercreme langsam aber sicher cremig. In den letzten Minuten die Lebensmittelfarbe hinzugeben.

Nun die beiseitegestellte Eiweißmasse rosa einfärben, in einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben und auf ein Backblech spritzen. Bei 100 Grad ca. 30 Minuten lang trocknen. Dabei immer wieder den Ofen öffnen, sodass die Feuchtigkeit entweichen kann.

Die Tortenfüllung mit Buttercreme, frischen Himbeeren und weißer Schokolade…

Nun den ersten Boden auf einer Kuchenplatte bereitlegen, mit etwas Marmelade bestreichen, mit Himbeeren und gehackter Schokolade belegen und mit der Buttercreme auffüllen. Eventuell wiederholen, ansonsten den zweiten Boden auflegen und etwas festdrücken.

Zuletzt die Buttercreme auf dem Kuchen verteilen, glatt streichen und kühl stellen.

Jetzt nur noch die Baisers bereit stellen und die weiße Schokolade schmelzen. Diese nun in einen Spritzbeutel geben und vorsichtig am Rand das Kuchens verteilen. Den Kuchen nun nur noch mit den Himbeeren, Baisers und Zuckerperlen garnieren und fertig ist die kleine Himbeertorte.

Liebste Grüße
Eure Tanja

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3 Gedanken zu “Ein paar Himbeeren zum Geburtstag oder wie ich meinen ersten Drip-Cake gebacken habe…

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