Die eiskalte Erdbeer-Buttermilch-Charlotte

Torten und Kuchenliebe, Zum Verschenken

Die letzten Erdbeeren von meinen Balkonsträuchern locken mich. Und was kann man nur Schöneres tun, als sie in einem Kuchen zu genießen?! Da ich noch zufällig ein paar Löffelbiskuits da hatte, habe ich mich für eine Charlotte entschieden. Na, und weil es so heiß war und stellte ich mich natürlich nicht an den Backofen… Ist ja klar. Also ab mit dem Küchlein, in den Kühlschrank!

Nach wenigen Stunden könnten wir auch schon eine absolut aromatische und richtig erfrischende Torte genießen… Ein Cappuccino neben dem Tellerchen und etwas Sonne auf dem Balkon machte  das Bild dann schlussendlich perfekt… Wie ein kleines Sommermärchen!


Erdbeer-Buttermilch-Charlotte

Für eine 18cm Form

  • 150g Butterkekse
  • 50g Haferflocken
  • 90g geschmolzene Butter

Füllung

  • 300 Buttermilch
  • 100g Sahne
  • 1 Pck gemahlene Gelatine (wenn für 500ml Flüssigkeit) oder AgarAgar
  • 100g Zucker
  • 150g Erdbeeren

Dekoration

  • Ein paar Erdbeeren extra
  • Puderzucker
  • ca. 10 Löffelbiskuits

Zunächst den Boden vorbereiten. Hierfür die Kekse fein zerkleinern und mit den Haferflocken mischen. Die Butter schmelzen und über die Keks-Haferflockenmischung geben.  Alles gut verrühren und in die Form geben. Fest drücken und im Kühlschrank lagern.

Nun geht es die Füllung. Hierfür die Gelatine einweichen, wie auf der Verpackung angegeben ist. In der Zwischenzeit die Sahne mit dem Zucker aufschlagen und beiseite stellen. Nun die Erdbeeren pürieren und unter die Buttermilch heben. Zuletzt die Gelatine erhitzen und flüssig werden lassen. Mi etwas  von der Erdbeer,ich angleichen und unter Rühren dann in die Buttermilchmasse Gießen. Zunächst gut verrühren und dann die Sahnr unterheben. Diese Füllung dann zunächst etwas anziehen lassen, sodass sie etwas fester wird.  Nun die Löffelbiskuits halbieren und in der Kuchenform verteilen. Die Füllung dann auf den Keksboden  Gießen und wieder zurück in den Kühlschrank geben. Das Ganze nun etwa 4 Stunden durchwühlen lassen. Alternativ können die Löffelbiskuits auch einfach nach dem 4-stündigen Kühlen außen an der Torte angebracht werden.

Mit einem Bändchen verziert, ein paar Beeren auf der Torte verteilt und etwas Puderzucker darübergestäubt, ist die Torte dann auch schon servierbereit.

Liebste Grüße,
Eure Tanja

Frische Beeren vom Strauch: Johannisbeer-Quark-Strudel

Gesund und lecker, Torten und Kuchenliebe, Zum Verschenken

Kürzlich besuchten wir mal wieder meine Eltern, die seit etwas mehr als einem halben Jahr ihren Alterssitz bezogen haben. Jetzt genießen sie viel Platz, viel Grün und natürlich ganz viel Zeit. 

So gut, wie meine Biskuitrolle letztens geworden ist, so zerknautscht wirkt mein heutiger Quarkstrudel. Für den letzten Besuch gab es ihn aber trotzdem als  etwas kleines für den kulinarischen Genuss. Frisch gepflückte Johannisbeeren gaben den Ton an und wurden dann umhüllt von leckerer Vanille-Quarkfüllung und knusprigem (naja… sagen wir mal leicht aus der Form gegangenen) Strudelteig.


Johannisbeer-Quark-Strudel
Für 2 Strudel á ca. 3 Personen

  • 250g Quark
  • 2 Eier
  • 80g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 150g Johannisbeeren
  • Fertiger Strudelteig
  • 90g Butter, geschmolzen

Zunächst den Quark in ein großes Sieb geben und ein paar Stunden stehen lassen. Dann mit den Eiern und dem Zucker sowie der Vanille verrühren. 

Die Johannisbeeren waschen und von den Stielen zupfen. 

Nun den Strudelteig bereit legen und zwei Blätter mit etwas geschmolzener Butter bestreichen und aufeinander legen. Die Füllung darauf geben und die Johannisbeeren darauf verteilen. Einrollen oder Falten und vorsichtig auf ein Backblech geben. 

Die Strudelpackung hatte vier Blätter, weswegen ich zwei Strudel daraus gemacht habe. Besser wäre wohl alle vier Teigblätter zu verwenden. 

Nun die beiden Strudel mit der restlichen Butter bestreichen, mit etwas Zucker bestreuen und bei 180 Grad Umluft etwa 30 Minuten lang backen, bis der Strudelteig schön goldbraun wird. 

Liebste Grüße,
Eure Tanja