Quark-Honig-Häschen mit Gewürzzucker

Familienrezept, Zum Versüßen, Zum Verschönern, Zum Verschenken

Das Netz wird gerade förmlich geflutet von Quark-Öl-Teig-Rezepten. Aber man muss dazu sagen, es ist nun mal der super-easy hergestellte Hefe-Ersatzteig. Kein langes Warten, kein ewiges Kneten und dennoch wunderbar fluffiges Gebäck!

Bei uns gab es zu Ostern auch immer Quark-Öl-Teig-Gebäcke. Ob als Kuchenunterlage für die ersten leckeren Erdbeeren vom Markt oder als einzelnes Gebäck, damit man als Kind noch herumrennen und dennoch lecker vor sich hin mümmeln konnte. Das Besondere kommt aber noch, denn meine Oma machte die Häschen immer mit Honig statt mit Zucker. Sie sagte immer, sie wären so weicher und aromatischer im Geschmack. Ich muss sagen, sie hat recht! Denn ich habe beides versucht: mit Zucker und mit Honig. Mir persönlich schmecken sie mit Honig besser und daher heute meine kleine Abwandlung an diese Erinnerung! Kleine, fluffig Quark-Honig-Häschen mit einem Mantel aus ganz fix selbstgemachten Gewürzzucker…

Quark-Honig-Häschen mit Gewürzzucker
Für ca. 8 Häschen

150g Quark
6 El Olivenöl
1 Ei
75g Honig
1 Prise Salz
300g Mehl
1/2 Pack Backpulver

1 EL Butter, geschmolzen

Gewürzzucker
100g Rohrohr-Zucker
1 Prise geriebene Tonkabohne
1 Msp Vanillemark
1 Prise gemahlene Nelke
1 Prise gemahlener Piment

Für den Quark-Öl-Teig zunächst den Quark, Öl, Honig und das Ei mit dem Mixer vermischen, bis alles miteinander verbunden ist. Nun Salz, Mehl und Backpulver hinzugeben und gut unterkneten. Der Teig ist recht klebrig, daher mit etwas Mehl den Teig auf eine Frischhaltefolie geben, einrollen und für ca. 15 Minuten in den Kühlschrank geben.

Danach den Teig auf einer gut bemehlten Fläche mit etwas Mehl ausrollen, bis er etwa 1 cm dick ist und nach Wunsch ausstechen. Bei mir waren es ca. 10 cm große Hasen.

Bei 175 Grad etwa 20 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.

In der Zwischenzeit alle Zutaten für den Zucker miteinander vermischen und auf einem flachen Teller ausstreuen.

Nun die Häschen für ca. 5 Minuten auskühlen lassen und in der Zeit die Butter schmelzen.

Nun jedes Häschen mit Butter bepinseln und im Zucker wälzen. Et voilá!

 

 

{Blogparty} Osterliebe – die GewinnerInnen

Ja,a uch die Blogparty ist vorbei und sind sage und schreibe 20 tolle Ideen, Rezepte, DIY zusammengekommen. Auf meinem Pinterestboard könnt ihr Euch durchklicken und Euch Impressionen für das kommende Osterfest ansehen. Herzlichen Dank damit an alle, die mitgemacht haben! Eine tolle Sammlung ist hier zusammengekommen.

Nun aber zu den GewinnerInnen. Herzlichen Glückwunsch an Jasmin von Die Kunst des Backens – Du bekommst die Tage dein persönliches Exemplar von „100 Foodblogger haben wir gefragt“ vom ars vivendi Verlag mit persönlicher Widmung, wenn Du es wünscht…. Und an Undine von Undiversell geht auch ein lieber Gruß, Du darfst Dich über einen Gutschein für ein wunderschönes personalisiertes Keksglas inklusive individuell gestalteter Etiketten von Personello freuen!! Ich hoffe, Ihr freut Euch über Euren Gewinn! Meldet Euch doch die Tage mal per Mail bei mir.

Liebste Grüße und wunderschöne Osterfeiertage,
Eure Tanja

Der Meister vom Walde: Zweierlei vom Waldmeister

Familienrezept, Gesund und lecker, Zum Versüßen

Frischer Waldmeister aus dem Wald von nebenan. Ein Traum, wenn man das Glück hat, eine ganze Waldmeisterwiese zu finden… Es ist tatsächlich so, dass ich ein kleines Fleckchen Waldmeistertraum gefunden habe – und das auch noch nur wenige Gehminuten von meinem Büro entfernt. Also habe ich eine meiner Mittagspausen in der vorletzten Woche genutzt, um ein wenig frische Luft zu schnappen und um natürlich ein paar Stengelchen Waldmeister zu zupfen.

So oder so ähnlich muss sich meine Oma gefühlt haben, als sie im Frühjahr immer in den Wald gegangen ist, um Waldmeister zu sammeln – auch wenn sie nicht im Büro saß, sondern im Stall und auf dem Feld geackert hat und das definitiv anstrengender ist – dennoch glaube ich, konnte sie so ein wenig Ruhe ergattern und frische Kraft tanken. Auch wenn es im Wald dort jetzt leider keinen grünen Meister mehr gibt, so gibt es noch die Lust auf leckeren Sirup und die Erinnerung an erfrischende Waldmeisterlimonade an warmen Frühsommertagen…

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Um auch im Sommer eine erfrischende und leichte Limonade oder einen besonderen Aperitiv genießen zu können, ist meiner Meinung nach Waldmeistersirup die beste Wahl. Er hält sich einige Wochen im Kühlschrank und es lässt sich so vieles damit verfeinern: Soßen, Cremes, Obstsalate oder Cocktails – der Fantasie ist hier keine Grenzen gesetzt…

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Waldmeistersirup
Für 500ml Sirup

400g heller Zucker
300ml Wasser
5 EL Zitronensaft

1 großer Bund Waldmeister, gewaschen (am besten leicht welk, am Vortag gepflückt)

Zunächst Zucker (wie ihr seht, war es bei mir kein heller Zucker – daher die goldene Farbe), Wasser und Zitronensaft verrühren und aufkochen lassen. Unter Rühren etwa 1 Minute lang köcheln lassen.

Nun das Zuckerwasser vom Herd nehmen, Waldmeister hinzugeben und etwa 30 Minuten lang ziehen lassen. Waldmeister heraussieben und den Sirup in eine kochend-heiß ausgespülte Flasche geben. Sofort verschließen und abkühlen lassen.

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Ganz besonders erfrischend schmeckt die Waldmeister-Limonade übrigens mit einem Schuss Zitronensaft, frischer Minze und Eiswürfeln!

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Kommen wir zum Waldmeisterzucker, den ich dieses Jahr das erste Mal probiert habe. Ich habe online ein paar Mal davon gelesen und war sofort verliebt in die Vorstellung, etwas von diesem Zucker auf ein paar leckere Erdbeeren zu geben und sie dann mit einem tollen Aroma genießen zu können. Wahnsinnig schwer ist er auch nicht herzustellen – man muss lediglich vorsichtig sein, mit der Hitze, der man den Waldmeister aussetzt, um ihn zu trocknen. Zu hoch eingestellt, wir er braun und das wundervolle Aroma ist dahin. Daher schön vorsichtig trocknen und danach im Sonnenschein mit frischen Früchten genießen…

Waldmeisterzucker
Für 50g

5 Stengel Waldmeister
50g Zucker

Um den Waldmeister gut trocknen zu können, zuerst waschen, trocken tupfen und die Blätter von den Stengeln befreien. Die einzelnen Blätter dann auf einem Backblech verteilen und bei 70-80 Grad etwa 30 Minuten lang bei Umluft im Ofen trocknen. Eventuell die Ofentüre immer wieder mal etwas öffnen, sodass die Feuchtigkeit gut heraus kann.

Nun einen Teil des Zuckers in den Mörser geben, die trockenen Blätter dazu und miteinander vermörsern. Nach und nach den restlichen Zucker hinzugeben, mörsern bzw. mischen und dann kann der Zucker auch schon abgefüllt werden.

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Lasst Eurer Kreativität freien Lauf! Es gibt so viele Möglichkeiten und das auch noch mit dem genialen Geschmack des Waldmeisters.

Liebste Grüße,
Eure Tanja