„Oh, such a dark horse!“ – toller Rotwein aus Californien {Werbung}

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Heute gibt es mal (noch) kein Rezept für Euch, aber ich muss über etwas berichten, das ich vor ein paar Wochen erlebt habe. Ich war nämlich zu einem wirklich interessantem Event eingeladen: Beth Liston, die Weinmacherin hinter der Marke „Dark Horse“ aus Californien, war zu Besuch in München und stellte uns ihre neuen Weine vor, und das auch noch in einem Tattoostudio! Angelockt von der wirklich schrägen Kombination war ich sofort Feuer und Flamme.

Beth war unglaublich charismatisch und stand uns einen Abend lang für Fragen zu Verfügung – ja, wir durften wirklich alles fragen. Besonders lag uns die Frage auf der Zunge: „Warum in einem Tattoostudio?“. Nun, diese Frage wurde ohne Worte, dafür mit dem Verschieben von Stoff beantwortet. Beth ist selbst nicht gerade spärlich tätowiert und verbindet ihre ganz persönlichen Gedanken und Geschichten mit den kleinen Kunstwerken auf ihren Armen und Beinen… Ja, und so entstand wohl auch die Idee ihren Wein mal ganz außergewöhnlich zu präsentieren.

Ich muss gestehen, ich hatte mir ein dunkles und klassisches Tattoostudio ausgemalt – beinah wäre ich vorbei gelaufen, aber huch, so einfach hätte ich das niemals entdeckt: „Farbenpracht“ nennt sich das helle und richtig freundlich-fröhlich anmutende Tattoostudio mit wirklich schönen, gallerie-ähnlichen Bildern an der Wand. Unter er Hand erzählten sie uns, dass sogar schon einmal eine ältere Dame in den Laden gekommen wäre, um sich die Kunstwerke dieser „Galerie“ einmal genauer anzusehen…

Weinvorstellung

Nun aber zum Haupt-Akt des Abends – der Wein! Neben einem frischen weißen Chardonnay wurden uns auch zwei Rotweine vorgestellt. Beth hat zu jedem Wein eine besondere Beziehung und sagte „Winemaking is like cooking“ – „das Weinmachen ist wie Kochen“… Bei den Aromen und schönen Weinen kann Beth meiner Meinung nach wirklich gut kochen! 🙂

Meine Weinvorlieben richten sich doch meist nach dem Wetter, denn sobald es warm wird, mag ich einfach keinen Rotwein mehr – umgekehrt genau das Gleiche. Da es die Tage zuvor aber noch nicht so wirklich warm war, schmeckte mir ihr Rotwein, der Cabernet Sauvignon, am besten – schön weich im Geschmack und dennoch würzig. Irgendwie wünschte mir gleich ein großes Glas davon zusammen mit Couch und Decke…

 

Wir wurden passend zum Wein noch mit wunderbaren kleinen Snacks verwöhnt… Mozzarellaröllchen mit Lachs zum Beispiel oder wunderbare kleine Schokoladenküchlein zum Dessert…

Fazit

Meiner Meinung nach war das ein wirklich tolles Event in einem absolut ungewöhnlichen Ambiente. Perfekt passend zu diesem außergewöhnlichen, bezahlbaren und wirklich fantastisch-leckeren kalifornischen Wein. Wenn ich ihn demnächst einmal bei Rewe oder Edeka entdecke (hier soll er ab diesem Jahr auf jeden Fall verfügbar sein), werde ich definitiv zugreifen! Vielleicht kann ich dann auch bald einen leichten Chardonnay in der Abendsonne auf dem Balkon genießen…

Liebste Grüße,
Eure Tanja

 

Beeren-Mascarpone im Gläschen

Kooperation/Werbung, Torten und Kuchenliebe

Bei meiner letzten Kuchenaktion blieb natürlich mal wieder etwas Creme übrig. Ich habe ja immer etwas Sorge, die Torte würde Fondant und Deko nicht halten, wenn die Creme zu dick ist. Sie könnte nicht stabil genug sein. 

Deswegen gibt es heute einfach Mal Resteverwertung der feinen Art. Frische Küchenkrümel, Mascarponecreme und fruchtige Beeren dazu. 

Neben traumhaften selbstgekochtem Beerengelee fand auch meine neueste Erungenschaft den Weg auf das Dessert: Fruchtpulver! Fruchtig und zugleich ein abschließender Farbtupfer auf dem Dessert. Ich muss sagen, dass es wirklich frisch geschmeckt hat.

Beeren-Mascarpone-Dessert

Für 4 Personen

Schicht 1
Ca. 200g Kuchenkrümel oder Butterkekse

Schicht 2
8 TL Beerengelee

Schicht 3
100g Mascarpone

100g Sahne

2 EL Zucker

1 TL Vanilleextrakt 

Topping 

Beeren-Fruchtpulver

Zunächst 4 Gläser vorbereiten. Die Kekse oder den Kuchen etwa 1cm hoch in den Gläsern verteilen. Immer wieder mit einem fest drücken. Nun das Beerengelee in den Gläsern verteilen. 

Die Sahne und die Mascarpone in eine Schüssel geben und ca. 2-3 Minuten aufschlagen. Nun den Zucker und den Vanilleextrakt  unterrühren und die Creme dann auf die Gläser verteilen. Mit einem Messer oder Spatel die Creme glatt streichen. Zuletzt etwas Fruchtpulver auf der Creme verteilen und bis zum Servieren kühl stellen. 

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Liebste Grüße,
Eure Tanja