Rhabarber, Rhabarber im Kühlschrank… wer ist der Leckerste im ganzen Land? 

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„Der Rhabarber natürlich, ist der Schönste im ganzen Land, aber der Rhabarberkuchen ist noch viel schöner, als Ihr!“ Aber bitte,was für ein kleinlicher Rhabarber! Was kann nur schöner sein, als rosa-rote oder gar pinke Stangen, die gekocht, gebacken oder karamellisiert einfach genial fruchtig schmecken?! Eigentlich doch egal, was Schöner ist… Oder etwa nicht? 

Rhabarber kann man entweder lieben oder man mag ihn wirklich überhaupt nicht. Ich gehöre da, sehr zum Leidwesen meiner zweiten Hälfte, zu den absoluten Liebhabern dieses Gewächses. Frisch, fruchtig und leicht säuerlich – genau richtig und damit gehört er für mich zu den ersten warmen Tagen im Jahr einfach dazu.

Inzwischen sind die ersten roten Stangen reif und der Garten gibt wunderbare knackige Stangen her. Dem Geschmack von Rhabarber gebührend habe ich ihn zusammen mit etwas Zitrone in einen leichten und wahnsinnig fluffigen Kuchen gepackt und kleinen Gläsern (ja, ich stehe total auf Mini-Küchlein!) gebacken, macht er sich auch super als Dessert oder einfach auf der Couch…


Rhabarber-Kuchen aus dem Glas

Für ca. 8 – 10 Gläser

2 Eier
100g Zucker
100ml Rapsöl
100ml Milch
150g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Vanillezucker

Füllung
1/2 Zitrone
1 EL Zucker
250g Rhabarber

Zunächst den Rhabarber waschen, schälen und in 1cm breite Stücke schneiden. Zusammen mit dem Esslöffel Zucker sowie dem Saft und der Schale der halben Zitrone in einer Schüssel verrühren.

Für den Teig nun Eier mit dem Zucker aufschlagen. Nach und nach Öl und Milch hinzugeben. Nun nur noch Mehl mit Backpulver vermischt hineinsieben und mit einem Holzlöffel unterrühren.

Den Teig jetzt auf die Gläser verteilen oder in eine Form geben und den Rhabarber oben darauf verteilen.

Bei 180 Grad etwa 20 Minuten (Gläschen) bzw. 35 Minuten (Form) backen. Wenn beim Stäbchentest nichts mehr klebt, können die Küchlein raus.

Noch mit Puderzucker bestäubt, können sie direkt noch lauwarm genossen werden… mhmmm!

Liebste Grüße,
Eure Tanja

Aus dem Glas gelöffelt oder Mini-Cheesecakes mit weißer Schokolade und Tonkabohne

Torten und Kuchenliebe, Zum Versüßen, Zum Verschenken

Kleine schnelle Desserts sind doch was Tolles! Und wenn man sie fix vorbereiten kann und kurz vor dem Servieren eigentlich nichts mehr machen muss, sind sie gleich noch toller!

Stellt Euch vor es ist ein Dinner oder Brunch mit den Mädels geplant und Ihr steht die ganze Zeit in der Küche. Die Hälfte der tollen Neuigkeiten verpassend zaubert ihr herrliche Speisen, könnt sie zwar genießen aber nicht mitlachen… Eine wirklich doofe Situation, die ich gerne umgehe, indem ich Desserts, etc. einfach soweit vorbereite, dass ich sie nur noch in 2 Minuten aus der Küche holen muss.

Gerade Käsekuchen schmeckt etwas durchgezogen doch noch besser, also macht ihm eine Nacht oder ein paar Stunden im Kühlschrank überhaupt nichts aus – im Gegenteil! Und so fand mein Eierlikör-Käsekuchen mit weißer Schokolade von Ostern (im Rezept etwas verändert) seinen Weg in kleine Dessert-Gläschen. Der super easy Keksboden und dann die schnell zusammengerührte Füllung – ein Träumchen von Dessert. Aber seht selbst!

Mini-Cheesecakes mit weißer Schokolade und Tonkabohne
Für 4 Gläschen

Boden
30g Vollkornkekse
15g Butter

Füllung
125g Quark
50g Sahne
1 Ei, S
1 TL Stärke
50g weiße Schokolade
25g Zucker
1 Prise gemahlene Tonkabohne
1 Prise Salz

Zunächst die Kekse fein zermahlen und die Butter schmelzen. Nun die Butter zu den Kekskrümeln geben, umrühren und auf die Gläser verteilen.

Für die Füllung die Schokolade schmelzen und dann einfach alle Zutaten zusammenrühren und zuletzt die geschmolzene Schokolade unterrühren. Auf die Gläser verteilen und bei 160 Grad für ca. 30 Minuten backen. Danach noch weitere 15 Minuten bei ausgeschaltetem Ofen drin lassen und zu guter Letzt gut abkühlen lassen. Wer den Cheesecakes etwas fester möchte, kann ihn nun über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Vor dem Servieren einfach mit Beeren und etwas Puderzucker garnieren. Enjoy!

Liebste Grüße,
Eure Tanja