Aus dem Glas gelöffelt oder Mini-Cheesecakes mit weißer Schokolade und Tonkabohne

Torten und Kuchenliebe, Zum Versüßen, Zum Verschenken

Kleine schnelle Desserts sind doch was Tolles! Und wenn man sie fix vorbereiten kann und kurz vor dem Servieren eigentlich nichts mehr machen muss, sind sie gleich noch toller!

Stellt Euch vor es ist ein Dinner oder Brunch mit den Mädels geplant und Ihr steht die ganze Zeit in der Küche. Die Hälfte der tollen Neuigkeiten verpassend zaubert ihr herrliche Speisen, könnt sie zwar genießen aber nicht mitlachen… Eine wirklich doofe Situation, die ich gerne umgehe, indem ich Desserts, etc. einfach soweit vorbereite, dass ich sie nur noch in 2 Minuten aus der Küche holen muss.

Gerade Käsekuchen schmeckt etwas durchgezogen doch noch besser, also macht ihm eine Nacht oder ein paar Stunden im Kühlschrank überhaupt nichts aus – im Gegenteil! Und so fand mein Eierlikör-Käsekuchen mit weißer Schokolade von Ostern (im Rezept etwas verändert) seinen Weg in kleine Dessert-Gläschen. Der super easy Keksboden und dann die schnell zusammengerührte Füllung – ein Träumchen von Dessert. Aber seht selbst!

Mini-Cheesecakes mit weißer Schokolade und Tonkabohne
Für 4 Gläschen

Boden
30g Vollkornkekse
15g Butter

Füllung
125g Quark
50g Sahne
1 Ei, S
1 TL Stärke
50g weiße Schokolade
25g Zucker
1 Prise gemahlene Tonkabohne
1 Prise Salz

Zunächst die Kekse fein zermahlen und die Butter schmelzen. Nun die Butter zu den Kekskrümeln geben, umrühren und auf die Gläser verteilen.

Für die Füllung die Schokolade schmelzen und dann einfach alle Zutaten zusammenrühren und zuletzt die geschmolzene Schokolade unterrühren. Auf die Gläser verteilen und bei 160 Grad für ca. 30 Minuten backen. Danach noch weitere 15 Minuten bei ausgeschaltetem Ofen drin lassen und zu guter Letzt gut abkühlen lassen. Wer den Cheesecakes etwas fester möchte, kann ihn nun über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Vor dem Servieren einfach mit Beeren und etwas Puderzucker garnieren. Enjoy!

Liebste Grüße,
Eure Tanja

„Oh, such a dark horse!“ – toller Rotwein aus Californien {Werbung}

Allgemeines, Kooperation/Werbung, Zum Versüßen, Zum Verschenken

Heute gibt es mal (noch) kein Rezept für Euch, aber ich muss über etwas berichten, das ich vor ein paar Wochen erlebt habe. Ich war nämlich zu einem wirklich interessantem Event eingeladen: Beth Liston, die Weinmacherin hinter der Marke „Dark Horse“ aus Californien, war zu Besuch in München und stellte uns ihre neuen Weine vor, und das auch noch in einem Tattoostudio! Angelockt von der wirklich schrägen Kombination war ich sofort Feuer und Flamme.

Beth war unglaublich charismatisch und stand uns einen Abend lang für Fragen zu Verfügung – ja, wir durften wirklich alles fragen. Besonders lag uns die Frage auf der Zunge: „Warum in einem Tattoostudio?“. Nun, diese Frage wurde ohne Worte, dafür mit dem Verschieben von Stoff beantwortet. Beth ist selbst nicht gerade spärlich tätowiert und verbindet ihre ganz persönlichen Gedanken und Geschichten mit den kleinen Kunstwerken auf ihren Armen und Beinen… Ja, und so entstand wohl auch die Idee ihren Wein mal ganz außergewöhnlich zu präsentieren.

Ich muss gestehen, ich hatte mir ein dunkles und klassisches Tattoostudio ausgemalt – beinah wäre ich vorbei gelaufen, aber huch, so einfach hätte ich das niemals entdeckt: „Farbenpracht“ nennt sich das helle und richtig freundlich-fröhlich anmutende Tattoostudio mit wirklich schönen, gallerie-ähnlichen Bildern an der Wand. Unter er Hand erzählten sie uns, dass sogar schon einmal eine ältere Dame in den Laden gekommen wäre, um sich die Kunstwerke dieser „Galerie“ einmal genauer anzusehen…

Weinvorstellung

Nun aber zum Haupt-Akt des Abends – der Wein! Neben einem frischen weißen Chardonnay wurden uns auch zwei Rotweine vorgestellt. Beth hat zu jedem Wein eine besondere Beziehung und sagte „Winemaking is like cooking“ – „das Weinmachen ist wie Kochen“… Bei den Aromen und schönen Weinen kann Beth meiner Meinung nach wirklich gut kochen! 🙂

Meine Weinvorlieben richten sich doch meist nach dem Wetter, denn sobald es warm wird, mag ich einfach keinen Rotwein mehr – umgekehrt genau das Gleiche. Da es die Tage zuvor aber noch nicht so wirklich warm war, schmeckte mir ihr Rotwein, der Cabernet Sauvignon, am besten – schön weich im Geschmack und dennoch würzig. Irgendwie wünschte mir gleich ein großes Glas davon zusammen mit Couch und Decke…

 

Wir wurden passend zum Wein noch mit wunderbaren kleinen Snacks verwöhnt… Mozzarellaröllchen mit Lachs zum Beispiel oder wunderbare kleine Schokoladenküchlein zum Dessert…

Fazit

Meiner Meinung nach war das ein wirklich tolles Event in einem absolut ungewöhnlichen Ambiente. Perfekt passend zu diesem außergewöhnlichen, bezahlbaren und wirklich fantastisch-leckeren kalifornischen Wein. Wenn ich ihn demnächst einmal bei Rewe oder Edeka entdecke (hier soll er ab diesem Jahr auf jeden Fall verfügbar sein), werde ich definitiv zugreifen! Vielleicht kann ich dann auch bald einen leichten Chardonnay in der Abendsonne auf dem Balkon genießen…

Liebste Grüße,
Eure Tanja